Flach gebohrte Sonden nutzen die absorbierte Sonnenenergie bzw. solare Energie. Tiefe Sonden nutzen überwiegend den geothermischen Wärmefluss. Das Verhältnis der Energielieferanten "Erde:Sonne = 1:2600" spricht für sich.
Abbildung III
AUSZUG AUS DER VDI 4640 Teil I:
Der Anteil des geothermischen Wärmeflusses an der thermischen Gesamtbilanz des Untergrundes variiert mit der Teufe sehr stark. Bei oberflächennahen Anlagen bis zur neutralen Zone in ca. 10 bis 20 m Tiefe, die praktisch nur in Zusammenhang mit erdgekoppelten Wärmepumpen vorkommen, stammt die zum Ausgleich des Wärmedefizits bzw. Wärmeüberschusses verwendete Energie fast ausschließlich aus Sonnenstrahlung und Sickerwasser, so dass man den Einfluss des geothermischen Wärmestromes vernachlässigen kann. Erst zwischen 20 und 100 m Tiefe kann man von einem Anteil des geothermischen Wärmeflusses sprechen.
Abbildung I
Abbildung II
Die beiden oben abgebildeten Grafiken veranschaulichen die Wärmeverluste im Untergrund nach einer einjährigen Heizperiode.
Achten Sie auf den Neigungswinkel der Erdwärmesonden:
Bei dem vertikalen Sondeneinbau (Abbildung 1) ist die Beeinflussung der Sonden hoch und das thermische Gefälle niedrig.
Beim radial angeordneten Sondeneinbau des GRD-Systems (Abbildung II) ist der gegenseitige Einfluss gering, das thermische Gefälle bleibt hoch. Dies ermöglicht einen höheren Wärmeentzug.
Fachbericht: Der Ertrag ist im Radialfeld (GRD-System) ca. 25% höher
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